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100 1 $aWalden, Paul$eVerfasser$4aut
245 10$aChronologische Übersichtstabellen$hElektronische Ressource$bZur Geschichte der Chemie von den Ältesten Zeiten bis zur Gegenwart$cvon Paul Walden
260   $aBerlin, Heidelberg$bSpringer Berlin Heidelberg$c1952
300   $aXII, 120 S.
500   $aI. "Die Geschichte der Wissenschaft ist die Wissenschaft selbst", so lautet ein Goethewort. Dieses anerkennen, bedeutet auch fUr die Chemie: 1m Lehren und Lernen, im Lehrbuch wie in der Vorlesung der geschichtlichen Behandlung der Chemie in ausreichendem MaBe Raum und Pflege angedeihen zu lassen. lndem man das gewaltige Tatsachen- und Erfahrungsmaterial der modernen chemischen Wissenschaft yom Buch und Katheder aus darbringt, operiert man - teils zwangslaufig, teils landlaufig - mit der Chemie als einem Fertigen, Gewordenen, einem abgeschlossenen Kenntniskomplex. Doch belehrt uns GOETHE: "Was nicht mehr entsteht, konnen wir uns als entstehend nicht denken; das Entstandene begreifen wir nicht. " Das Ideal des chemischen Unterrichts solI nun nicht allein auf die Ubermittlung des zur Zeit vorhandenen chemischen Wissens zwecks seiner Anwendung, sondern vielmehr auf eine psychisch-geistige Vorbereitung zur Er­ weiterung dieses Wissens durch eigene schopferische Tatigkeit des SchUlers und werdenden Chemikers ausgerichtet sein. Die Geschichte der Chemie zeigt tat­ sachlich, daB es keinen Stillstand in ihrer Entwicklung und Ausweitung gibt: Die chemische Wissenschaft gleicht vielmehr einem lebenden Organismus, der sich im Zustand eines dauernden Wachstums befindet. Eine standige Zufuhr neuer Tatsachen und Ideen sorgt fiir die Erhaltung und Entwicklung dieses Orga­ nismus, der das Sein und Werden verkorpert. Die Geschichte der Chemie erfiillt nun die Funktionen der Systematisierung und Koordination der vielen und viel­ gestaltigen Einzelergebnisse, indem sie die kausalen Zusammenhange heraus­ arbeitet, die Forschung mit den Forschern verkniipft und in ihre Zeit und Um­ welt einordnet
650  4$aChemistry
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650  4$aChemistry/Food Science, general
856 4 $uhttp://dx.doi.org/10.1007/978-3-642-53301-3$xVerlag$3Volltext
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